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Green Transition & Förderberatung:
Unsere Kompetenz für Ihren Erfolg!

Pöchhacker Innovation Consulting GmbH (P-IC) ist ein Beratungsunternehmen, das auf die Förderberatung von Unternehmen, die Green Transition der Wirtschaft sowie wirtschafts- und innovationspolitische Fragestellungen im regionalen, nationalen und internationalen Kontext spezialisiert ist.

Mit unseren Beratungsfeldern sprechen wir drei Bereiche an:


Mit dem P-IC Förder-Update behalten Sie den Überblick: Wir liefern die wichtigsten Fördernews, Hintergrundinfos und Praxistipps direkt in Ihr Postfach – aktuell, kompakt und kostenlos.

Unsere aktuellen Studien zum Download

P-IC erstellt laufend Studien zu aktuellen wirtschafts- und innovationspolitischen Themen.

AKTUELLES VON P-IC

NEWS

Eine gute Nachricht für energieintensive Unternehmen in Österreich -der diesjährige Fördercall „𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲“ ist nun offiziell geöffnet!

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Mit einem Gesamtbudget von € 270 Millionen unterstützt dieser Call Maßnahmen zur signifikanten CO2-Reduktion durch den Ersatz von fossilen Energieträgern mit dem Ziel, den Umstieg auf moderne großtechnische Technologien zu beschleunigen.

Der Fördercall umfasst dieses Jahr zwei attraktive Instrumente:

✅𝗜𝗻𝘃𝗲𝘀𝘁𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝘇𝘂𝘀𝗰𝗵𝘂𝘀𝘀 (𝗖𝗔𝗣𝗘𝗫) – € 140 Mio. Budget: Für Investitionen in nachhaltige Technologien: Transformation der Industrie – Investitionszuschuss (CAPEX)

✅ 𝗧𝗿𝗮𝗻𝘀𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝘇𝘂𝘀𝗰𝗵𝘂𝘀𝘀 (𝗢𝗣𝗘𝗫) – € 130 Mio. Budget: Zur Abfederung von laufenden Mehrkosten beim Umstieg auf erneuerbare Energieträger: Transformation der Industrie – Transformationszuschuss (OPEX)

Hier die wichtigsten Eckpunkte der Ausschreibung im Überblick:

🎯 Ziel: Maximale THG-Reduktion und Vermeidung von Lock-In-Effekten in fossile Technologien
📊 Wettbewerbliches Verfahren: Die Vergabe erfolgt nach einem Ranking-System basierend auf:
▪️ Quantitativ: Benötigte Förderung in € pro reduzierter Tonne CO2.
▪️ Qualitativ: Projektreife sowie ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit

ℹ️ Mindestkriterien (CAPEX-Instrument):
▪️ THG-Reduktion: Mindestens 60 % Einsparung ODER absolute Reduktion von 5.000 t CO2/Jahr.
▪️ Referenzanlage: Emissionen von mindestens 10.000 t CO2/Jahr.

ℹ️ Zusatzkriterium für ETS-Anlagen – verpflichtende Unterschreitung folgender Werte:
▪️ Durchschnittswert der 10 % effizientesten Anlagen in den Jahren 2016 und 2017 (t CO2/t oder t CO2/TJ)
▪️ Benchmarkwert (Zertifikate/t oder Zertifikate/TJ) für den Zeitraum 2021–2025

⏰ Einreichfrist: Die Antragstellung ist ab sofort möglich und muss bis spätestens 17.09.2026, 14:00 Uhr (CEST) abgeschlossen sein.

‼️ Wichtiger Hinweis: Eine Einreichung erfordert eine 𝗳𝘂𝗻𝗱𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗩𝗼𝗿𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘂𝗻𝗴 (𝘁𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗞𝗼𝗻𝘇𝗲𝗽𝘁𝗲, 𝗧𝗛𝗚-𝗕𝗲𝗿𝗲𝗰𝗵𝗻𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻). Hier steht unsere Schwesterfirma IfEA Institut für Energieausweis GmbH gerne zur Verfügung, die Sie von der strukturierten Datenerhebung über die methodisch fundierte Berechnung Ihrer Treibhausgasemissionen kompetenz und effizient untertützt.

Wir empfehlen daher einen zeitnahen Start und stehen bei Fragen zur Eignung Ihres Projekts oder zur Wahl der passenden Förderschiene (CAPEX vs. OPEX) gerne zur Verfügung.

⚡💰𝗗𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗿𝗼𝗺𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻𝗮𝘂𝘀𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵 𝟮𝟬𝟮𝟱 𝗶𝘀𝘁 𝗮𝗯 𝗵𝗲𝘂𝘁𝗲 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝐛𝐞𝐚𝐧𝐭𝐫𝐚𝐠𝐛𝐚𝐫

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Der lang erwartete Stromkostenausgleich SAG 2025 „Standortabsicherung für die Industrie“ ist zurück, die Beantragung ist ab heute, 13.04.2026, bis einschließlich 13.10.2026, geöffnet!
https://lnkd.in/g42pEVAJ

Das SAG 2025/2026 (vormals Stromkosten-Ausgleichsgesetz) soll 𝐞𝐧𝐞𝐫𝐠𝐢𝐞𝐢𝐧𝐭𝐞𝐧𝐬𝐢𝐯𝐞 𝐈𝐧𝐝𝐮𝐬𝐭𝐫𝐢𝐞𝐮𝐧𝐭𝐞𝐫𝐧𝐞𝐡𝐦𝐞𝐧 in Österreich gezielt entlasten und den Standort langfristig absichern. Förderfähig sind Unternehmen mit einem jährlichen Stromverbrauch 𝗮𝗯 𝟭 𝗚𝗪𝗵, 𝗱𝗶𝗲 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗶𝗻 𝗔𝗻𝗵𝗮𝗻𝗴 𝟭 𝗱𝗲𝘀 𝗦𝗔𝗚 𝟮𝟬𝟮𝟱 𝗴𝗲𝗻𝗮𝗻𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗲𝗸𝘁𝗼𝗿𝗲𝗻 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗧𝗲𝗶𝗹𝘀𝗲𝗸𝘁𝗼𝗿𝗲𝗻 (https://lnkd.in/guEYc_nR) tätig sind – etwa in der Papier-, Karton- und Pappeerzeugung oder der Produktion und ersten Bearbeitung von Nichteisenmetallen (siehe Grafik zur Zielgruppe weiter unten).

𝙒𝙞𝙧 𝙝𝙖𝙗𝙚𝙣 𝙙𝙞𝙚 𝙬𝙞𝙘𝙝𝙩𝙞𝙜𝙨𝙩𝙚𝙣 𝙄𝙣𝙛𝙤𝙨 𝙯𝙪𝙨𝙖𝙢𝙢𝙚𝙣𝙜𝙚𝙛𝙖𝙨𝙨𝙩:

⚡Förderung für Unternehmen mit Stromverbrauch > 1,0 GWh, Sektoren gemäß Anhang 1, z.B. Papier-, Karton- und Papperzeugung oder der Produktion und ersten Bearbeitung von Nichteisenmetallen

⚡Förderhöhe : Bis zu 75 % der der tatsächlich angefallenen indirekten CO₂-Kosten der Jahre 2025 und 2026; 80 % der Förderung müssen in Energieeffizienz-Maßnahmen investiert werden.

⚡Antragszeitraum: 13.4.2026 bis 13.10.2026

⚡Gesamtbudget: € 75 Millionen, die Abwicklung erfolgt über die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)
👉https://lnkd.in/g42pEVAJ

‼️Wichtig: Wie auch beim SAG 2022 gilt hier 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗙𝗶𝗿𝘀𝘁-𝗰𝗼𝗺𝗲-𝗳𝗶𝗿𝘀𝘁-𝘀𝗲𝗿𝘃𝗲𝗱-𝗣𝗿𝗶𝗻𝘇𝗶𝗽. Bei einer Überzeichnung werden die Mittel aliquot zugeteilt.



Als Ihr verlässlicher Förderpartner haben wir bereits im Rahmen des früheren Stromkosten-Ausgleichsgesetzes zahlreiche Unternehmen erfolgreich bei der Antragstellung begleitet. Gerne unterstützen wir Sie auch jetzt dabei, Ihre Förderung rasch und optimal zu sichern.

Wenn Sie Interesse an einer Begleitung im Antragsprozess haben, kontaktieren Sie uns bitte umgehend. P-IC und IfEA Institut für Energieausweis GmbH unterstützen Sie hier gemeinsam!

Wie kann Design zum „Enabler“ der Kreislaufwirtschaft werden?

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❓ Welche konkreten Hebel gibt es entlang der Produktentwicklung, um Ressourceneffizienz zu steigern, Lebensdauern zu verlängern und Stoffkreisläufe zu schließen? Und wie setzen Unternehmen zirkuläre Designprinzipien heute bereits erfolgreich in die Praxis um?

Diesen Fragen widmet sich unsere Kollegin Julia Rubin Ast in ihrem Fachartikel „Design als ‚Enabler‘ für die Kreislaufwirtschaft“ in der aktuellen Ausgabe des bundesweiten ÖKO+ Fachmagazins für Ökonomie + Ökologie (1|2026) der Abteilung Umwelt- und Energiepolitik der Austrian Federal Economic Chamber.

♻️ Kreislaufwirtschaft wird häufig auf Recycling reduziert – dabei beginnt die Zirkularität bereits viel früher in der Produktentwicklung. Der Artikel zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Unternehmen durch gezielte Designentscheidungen nicht nur ökologische Vorteile realisieren, sondern auch wirtschaftlich tragfähige Lösungen entwickeln können. Dabei werden zentrale Designprinzipien auf Material-, Komponenten- und Systemebene beleuchtet – von Design for Recycling über modulare Bauweisen bis hin zu innovativen Rücknahmesystemen.

📖 Jetzt hier nachlesen

⚡Zirkuläres Design in der Elektro- und Elektronikindustrie – Speicherlösungen aus Natrium

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Das österreichische Unternehmen ACCUPOWER GmbH mit Sitz in Graz hat unter der Marke NATEC Natrium-Ionen-Speicherlösungen entwickelt, die im Gegensatz zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien auf weitgehend verfügbaren und umweltverträglicheren Rohstoffen basieren. Das Produktdesign adressiert sowohl Sicherheit, Langlebigkeit und Ressourceneffizienz. Im Gegensatz zu Lithium-Ionen-Systemen basiert die Technologie auf dem reichlich verfügbaren Rohstoff Natrium (Hauptbestandteil von Salz), ist weniger toxisch und weist eine einfachere Recyclingfähigkeit auf als die aus kritischen Rohstoffen bestehenden Lithium-Ionen-Batterien. Die NATEC-Batterien besitzen laut Hersteller eine hohe Zyklenfestigkeit und ermöglichen dadurch eine bis zu vier Mal höhere Lebensdauer sowie eine zuverlässige Leistung über viele Ladezyklen hinweg. Zudem sind sie gegenüber Temperaturschwankungen widerstandsfähiger und können sowohl bei niedrigen als auch erhöhten Temperaturen effizient eingesetzt werden. Nach über einem Jahr Forschungsarbeit hat im Frühling 2025 die Serienfertigung für Industriekunden begonnen. Weiters setzt AccuPower ein Komponentendesign mit wiederverwendbaren Elektronikboards und Schutzelektroniken ein und besitzt ein eigenes Rücknahme- und Entsorgungssystem. Im Servicefall wird, falls möglich, eine Reparatur zum Wiedereinsatz beim Kunden statt Entsorgung angestrebt.

𝗭𝗶𝗿𝗸𝘂𝗹ä𝗿𝗲 𝗗𝗲𝘀𝗶𝗴𝗻𝗽𝗿𝗶𝗻𝘇𝗶𝗽𝗶𝗲𝗻:

⚡Material – Design for Resource Efficiency

⚡Komponenten – Design for Reuse

⚡Systeme – Design Take-back-Systems

Wir bedanken uns zudem bei AccuPower für das spannende Interview, welches wir mit ihnen führen durften – das gesamte Beispiel wird demnächst auf der Plattform Kompass Kreislaufwirtschaft veröffentlicht: https://kompasskreislaufwirtschaft.at/beispiele/AG51vb13acmsu2U4

👉 Dieses und weitere Good Practices

💡 Drei neue Ausschreibungen für Qualifizierung, Fachkräfte und Nachhaltigkeit 🤝

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Aktuell sind wieder drei sehr beliebte Förderprogramme geöffnet, die Unternehmen bei Weiterbildung, Fachkräftegewinnung sowie der nachhaltigen Weiterentwicklung ihres Geschäftsmodells unterstützen:

✅ ÖKO-PLUS 2026
Die WKO Oberösterreich unterstützt KMU dabei, Potenziale für eine nachhaltige Unternehmensent-wicklung zu identifizieren und konkrete Maßnahmen umzusetzen. Das Programm umfasst eine zweistufige Beratung: In der Impulsberatung werden Chancen der ökologischen Transformation analysiert, darauf aufbauend können diese in der Umsetzungsberatung in konkrete Projekte überführt werden – etwa zu Themen wie Carbon Footprint, Energieeffizienz, Nachhaltigkeitsbericht oder Kreislaufwirtschaft.
▪️ Förderhöhe: Stufe 1: 100 % (max. € 750); Stufe 2: 50 % (max. € 1.500; Mindestinvestment € 800)
▪️ Einreichzeitraum: 01.03.2026 – 28.12.2026 (vor Projektstart)
▪️ Weitere Infos: https://lnkd.in/dX-F5-fi

✅ Skills Schecks 2026
Die Skills Schecks Ausschreibung 2026 fördert Kosten von externen beruflichen Weiterbildungen, die der Industriestrategie Österreich 2035 entsprechen. Sie ist branchen- und technologieoffen mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung. Einreichberechtigt sind alle Unternehmen mit Niederlassung in Österreich. Pro Mitarbeiter*in und Ausschreibung ist nur ein Skills Scheck möglich. Förderbar sind max. fünf Mitarbeiter*innen pro Unternehmen. Der Antrag muss vor Beginn der Weiterbildung eingereicht werden.
▪️ Max. Förderung: € 5.000 pro Skills Scheck; max. Förderquote: 50 %;
▪️ Einreichzeitraum: 02.03.2026 – 15.12.2026, 12:00 Uhr (vorzeitige Schließung möglich).
▪️ Weitere Infos: https://lnkd.in/daNsZtk4

✅ Praktika für Studentinnen 2026
Es werden Praktika für Studentinnen in folgenden Themenschwerpunkten gefördert: Klimaneutrale Stadt, Energiewende, Mobilitätswende, Kreislaufwirtschaft und Produktionstechnologien, Weltraum und Luftfahrttechnologien sowie Digitale und Schlüsseltechnologien. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Österreich und Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung in Naturwissenschaft oder Technik. Das Förderprogramm gibt 2026 eine Frühjahrs- und eine Herbstausschreibung frei.

▪️ Förderhöhe: Mind. € 1.680; Max. € 8.480 (abhängig von der Praktikumsdauer)
▪️ Einreichzeitraum (Frühjahr): 09.03.2026 – 08.05.2026, 12:00 Uhr (vorzeitige Schließung möglich).
▪️ Weitere Infos: https://lnkd.in/dJKjiHtk

👉 Unsere Empfehlung: rasch beantragen, denn die verfügbaren Budgetmittel waren in den vergangenen Jahren aufgrund der hohen Nachfrage häufig frühzeitig ausgeschöpft.

⚙️Zirkuläres Design in der Metallindustrie – Metallrückgewinnung aus Staub & Schlacke

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voestalpine High Performance Metals GmbH mit Sitz in Linz entwickelt Verfahren zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe aus Nebenprodukten und Altmaterialien, um diese wieder in die Produktionsprozesse einzubringen. Im Fokus stehen die Aufbereitung, Brikettierung und hydrometallurgische Behandlung von Schleifabfällen, Stäuben und Schlacken, wodurch Metalle wie Nickel, Chrom, Vanadium, Wolfram und Zink erneut nutzbar gemacht werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem in der Stahlerzeugung anfallenden Staub, dessen Metallgehalte im Rahmen des Projekts „HydroStäube“ gemeinsam mit der Montanuniversität Leoben und der Forschungseinrichtung K1-MET GmbH untersucht werden. Ziel ist die Rückgewinnung dieser Metalle mittels Flüssigextraktion ohne fossile Energieträger einzusetzen, wobei die Rückführung von Legierungselementen in bestehende Produktionsabläufe gesichert ist. Parallel dazu erforscht das Projekt „FuLiBatteR“ die Rückgewinnung von Nickel, Kobalt, Mangan und Lithium aus Lithium-Ionen-Batterien unter Anwendung von pyro-, hydro- und biohydrome-tallurgischer Verfahren. Bei der Pyrometallurgie werden Metalle durch hohe Temperaturen geschmolzen und getrennt, während diese bei der Hydrometallurgie chemisch in wässrigen Lösungen zersetzt und extrahiert werden.

𝗭𝗶𝗿𝗸𝘂𝗹ä𝗿𝗲 𝗗𝗲𝘀𝗶𝗴𝗻𝗽𝗿𝗶𝗻𝘇𝗶𝗽𝗶𝗲𝗻:

⚙️Systeme – Design for Resource / Production Efficiencies

⚙️Systeme – Design for Collection and Reycling Systems

👉 Dieses und weitere Good Practices

👕Zirkuläres Design in der Textilbranche – Design von Funktionskleidung aus Stoffresten

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Das oberösterreichische Unternehmen Löffler Sportswear deckt vielfältige Service- und Herstellungsschritte der Sport- und Funktionsbekleidung im eigenen Betrieb. Dadurch können Designmaßnahmen entlang verschiedener Phasen des Produktlebenszyklus integriert und Materialkreisläufe geschlossen werden. Ein Beispiel hierfür ist das Trikot „Lefty“, das aus Stoffresten („Leftovers“) der firmeneigenen Strickerei gefertigt wird. Durch die mehrteilige Schnittführung in unterschiedlichen Farben wird der Zuschnitt so optimiert, dass die Reststoffe gezielt eingesetzt und Abfallmengen reduziert werden. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Take-back-, Second-Hand- sowie Reparaturservices an. Wenn Produkte nicht mehr repariert werden können, deren Materialien sich jedoch in gutem Zustand befinden, werden neue Produkte gefertigt – beispielsweise eine Mütze aus einem alten T-Shirt oder ein Stirnband aus dem Hosenbein einer ausgedienten Radhose. Langfristig arbeitet Löffler zudem am Design von Produkten aus Monomaterialien, um die werkstoffliche Verwertung zu ermöglichen. Es wurde bereits intern eine Recycling-Logistik etabliert, bei der 100 % der im Zuschnitt anfallenden reinen Polypropylen-Stoffabfälle aussortiert und regelmäßig an den Garn-Lieferanten transportiert werden, damit diese in den Produktionsprozess rückgeführt werden.

𝗭𝗶𝗿𝗸𝘂𝗹ä𝗿𝗲 𝗗𝗲𝘀𝗶𝗴𝗻𝗽𝗿𝗶𝗻𝘇𝗶𝗽𝗶𝗲𝗻:

👕Material – Design with Recycled / Renewable Resources

👕Komponenten – Design for Reuse

👕Systeme – Design Take-back-Systems

Wir bedanken uns zudem bei Löffler für das spannende Interview, welches wir mit ihnen führen durften – das gesamte Beispiel wird demnächst auf der Plattform Kompass Kreislaufwirtschaft veröffentlicht: https://kompasskreislaufwirtschaft.at/beispiele/WGSqVtuXdcy19G1f

👉 Dieses und weitere Good Practices

🍄‍🟫Zirkuläres Design für Biomasse – modulare Insektenfarm zur Abfallverwertung

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LIVIN farms mit Sitz in Wien wurde 2018 gegründet und ist auf die Nutzung von schwarzen Soldatenfliegenlarven zur Umwandlung organischer Abfall- und Nebenprodukte aus der Futter- und Lebensmittelproduktion spezialisiert. Die eigens konzipierte, vollautomatisierte Insektenmastanlage „Hive Pro-System“ erlaubt Betrieben unterschiedlicher Branchen – von der Lebensmittelproduktion über Tierfutterhersteller bis hin zur Abfallwirtschaft – eigenständig Insekten zu züchten und daraus Produkte wie Insektenproteine, -fette und organischen Dünger zu erzeugen. Diese Endprodukte dienen unter anderem als Futtermittelzusatz oder Bodenverbesserer und bilden zugleich die Grundlage für die Erforschung weiterer Anwendungsfelder. Die modular konzipierten Systemanlagen sind skalierbar designt. Das zusätzliche Leistungsangebot von wöchentlichen Lieferungen der Junglarven, den sogenannten „Seedlings™“, gewährleistet den kontinuierlichen Produktionsbetrieb und die einfache Initiierung neuer Produktionszyklen. Des Weiteren begleitet Livin Farms seine Kund:innen durch Engineering-Beratung, Hardware-Lösungen, Schulungen, Monitoring sowie Expertise aus der Insektenkunde.

𝗭𝗶𝗿𝗸𝘂𝗹ä𝗿𝗲 𝗗𝗲𝘀𝗶𝗴𝗻𝗽𝗿𝗶𝗻𝘇𝗶𝗽𝗶𝗲𝗻:

🍄‍🟫Systeme – Design for Resource / Production Efficiencies

🍄‍🟫Systeme – Design for Collection and Recycling Systems

Wir bedanken uns zudem bei Livin Farms für das spannende Interview, welches wir mit ihnen führen durften – das gesamte Beispiel wird demnächst auf der Plattform Kompass Kreislaufwirtschaft veröffentlicht: https://kompasskreislaufwirtschaft.at/beispiele/RfGiyM0VIMgOJdRw

👉 Dieses und weitere Good Practices

🧪Zirkuläres Design in der Chemieindustrie – Antibiotika aus regionalen Nebenprodukten

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Sandoz Österreich mit Sitz in Tirol nutzt seit 2024 Laktose aus der Käseherstellung als alternative Zuckerquelle für die Produktion des Antibiotikums Penicillin. Im Zuge der Eineinhalbjährigen Forschungs- und Entwicklungsphase konnte der Produktionsprozess erfolgreich konzipiert, getestet und die Integration der Laktose etabliert werden. Der industriell eingesetzte Penicillin-Pilz benötigt Zucker als primäre Energiequelle zur Aufrechterhaltung von Wachstum und Stoffwechselaktivität. Bislang wurde dafür handelsüblicher Zucker eingesetzt, dessen globale Beschaffung zunehmend erschwert wurde. Um die Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit zu verbessern, entwickelte Sandoz daher ein Konzept zur Nutzung regional verfügbarer Zuckerquellen aus Reststoffen. Die Wahl fiel auf Laktose, die als Nebenprodukt bei der Milchverarbeitung anfällt, und aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung eine geeignete Nährstoffbasis für den Pilz darstellt. Der Milchzucker wird aus der Region geliefert und am Werksgelände gelagert. Durch die Nutzung regionalen Milchzuckers reduziert das Unternehmen Transportwege und die damit einhergehenden CO2-Emissionen, stärkt regionale Lieferketten und verwertet ein Nebenprodukt der Milchverarbeitung in den pharmazeutischen Produktionsprozess, ohne dabei die Qualität und Produktivität der Penicillinherstellung zu beeinträchtigen.

𝗭𝗶𝗿𝗸𝘂𝗹ä𝗿𝗲 𝗗𝗲𝘀𝗶𝗴𝗻𝗽𝗿𝗶𝗻𝘇𝗶𝗽𝗶𝗲𝗻:

🧪 Material – Design for Resource Efficiency

🧪 Systeme – Design for Resource / Production Efficiencies

👉 Dieses und weitere Good Practices

P-IC Förderstatistik 2025: € 21,5 Mio. an Förderungen für unsere Kunden! 💰

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Das Jahr 2025 war von schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Einzelne Förderprogramme wurden infolge von Evaluierungen und strategischen Neuausrichtungen auf Bundesebene zeitweise ausgesetzt. Zudem führten geopolitische Unsicherheiten zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Investitionen.
Dennoch konnte in der Förderberatung auf zukunftsgerichtete Projekte gesetzt werden – insbesondere in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Dekarbonisierung.

Die nun vorliegende P-IC Förderstatistik zeigt im Rückblick auf das Jahr 2025 folgende Eckdaten:

✅ € 11,8 Mio. an Förderungen für Forschung & Entwicklung (F&E) und Qualifizierungsmaßnahmen (inkl. Forschungsprämie des BMF als zentrale Finanzierungsquelle für F&E- und Pilotaktivitäten)

✅ € 10,0 Mio. für energie- und umweltrelevante Investitionen bei KPC
(inkl. Anschlussförderungen der Bundesländer sowie Förderungen durch OeMAG, VKS und ENIN)

✅ Schwerpunkte der umweltrelevanten Investitionen:
▪️ Umstellung auf erneuerbare Energien
▪️ Maßnahmen zur Energieeffizienz
▪️ Dekarbonisierungsprojekte in Wärmeversorgung und E-Mobilität

✅ Allein aus dem ENIN-Förderprogramm der FFG € 5,9 Mio. an Förderungen für die Elektrifizierung von Fuhrparks

✅ Durchschnittliche Förderintensität 2025: 21,0 % (Spannweite von 5 % bis 58 %, je nach Förderprogramm und Richtlinien)

Wir freuen uns, 2025 neben zahlreichen langjährigen Bestandskunden auch 22 neue Förderkunden bei P-IC begrüßen zu dürfen. ❤️

🤝 Gemeinsam setzen wir auch 2026 auf zukunftsorientierte Projekte mit starker Förderbasis.